Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Das Befinden iſt gottlob gut?

Muß ſchon gut ſein!

Das Ausſehen iſt prächtig... was ſagen Sie zu der enormen Hitze?

Die Sonne ſticht, die Fliegen ſind unruhig, wir werden ein Gewitter bekommen.

Es wird ein Wetter geben; ja, ja, ich ſpür' es ſchon in allen Gliedern, ein gräfliches Donnerwetter!

Das Stubenmädchen, nebenbei bemerkt, ein ſchlan⸗ kes, jedoch von den Pocken unbarmherzig entſtelltes Mäd⸗ chen, ſchaute die Putzwäſcherin groß an und ſagte: Jungfer Johanna, Sie machen mir eine unangenehme Eröffnung!

O! Mamſell Katharina, Ihnen braucht vor der Eröffnung nicht bange zu ſein; das Donnerwetter, welches ich prophezeihe, wird Sie nichts angehen.

Das Extramädchen, ſeit der Anweſenheit des Stu⸗ benmädchens ein reſpektvolles Schweigen beobachtend, kicherte und machte dazu eine Pantomime, welche die Ver⸗ ſicherung ihrer dicken Freundin bekräftigte.

Auf wen deuten Sie alſo hin? fragte Katharine neugierig.

Auf wen denn ſonſt, als auf die neue Kammer⸗ jungfer.

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