Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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unter der Uibergewalt der Vernunft ihre Exiſtenz gelten! zu machen.

Während dieſes Kampfes, wenn man das einer Kampf nennen kann, wird ihm plötzlich ein zweites Weſefn im Geiſte vorgeführt, deſſen Geſang es eigentlich wa der ihn bezaubert hatte, welches jedoch auch äußerli ſchön war.

Seine geſchäftige Phantaſie begann raſch an einqm neuen Bilde zu weben, wozu ſie aus dem Weſen der yfiß⸗ geſtalteten Zwillingsſchweſter die Farbentöne holte.

Scipio dachte ſich die Kammerjungfer, wie ſie bei⸗ läufig ohne körperliche Mängel ausſehen mochte, und be⸗ kam dadurch ein Geſchöpf: halb Wahrheit, halb Dich⸗ tung, dem ſeine Gefühle ſich zuwendeten, ohne jedoch ganz von Fanny zu laſſen, die, wir möchten ſagen, das Recht der Erſtgeburt für ſich in Anſpruch nahm.

Dieſer Dualismus ſeines Gefühls man erlaube uns dieſen Ausdruck trübte zwar ſeine früher klare Si⸗ tuation, allein er führte die gute Wirkung mit ſich, daß der Schmerz aufhörte, die Situation begann, um Alles, was wir hier ſagten, in Einen Satz zu faſſen, den Cha⸗ rakter des Dramas zu verlieren und den des Luſtſpiels anzunehmen.

Scipio war eine Minute nach der Aufklärung der Kammerjungfer ſinnend ſtehen geblieben; dann, als be⸗

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