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„Ich gebe zu,“ ſagte er leicht hingeworfen,„daß ich mich in der Perſon geirrt— in der Stimme that ich es ſicher nicht.“
„Wie ſoll ich das verſtehen, gnädiger Herr?“
„Sie ſangen vor einigen Abenden im Gartenſalon ein Mozartiſches Lied?“
„Leider! zog ich mir damit das Mißfallen der gnä⸗ digen Frau Gräfin zu, und erhielt das Verbot, es nie mehr zu thun.“
„Dasſelbe Lied und die nämliche Stimme klang auch in der Weinleſe vom Preßhauſe der Generalin von Mannsfeld zu uns herüber.“
Fanny ſchüttelte verneinend den Kopf.
„Wvollen Sie das auch in Abrede ſtellen?“ fragte Scipiv.
Die Kammerjungfer gab ſich den Anſchein des Nach⸗ ſinnens; plötzlich, als fiele ihr die Löſung des Räthſels ein, rief ſie:„Daß Sie im Weingarten Geſang vernah⸗ men, gnädiger Herr, werde ich nicht in Abrede ſtellen, weil ich Unwahrheiten niemals behaupte; allein es war nicht mein Geſang.“
„Dasſelbe Lied, dieſelbe Stimme...“
„Erlauben Sie mir gütigſt, Ihnen das Phänomen zu erklären. Ich glaube, bereits erwähnt zu haben, daß ich eine Zwillingsſchweſter beſitze, die mir in Allem ähn⸗


