„Aber wann?“ „Thörichte Frage! Beim nächſten Kaſſaſtück!“ „Herr Direktor, Sie eröffnen mir eine troſtloſe Ausſicht, ich werde meine Lieferungen für Ihr Theater einſtellen müſſen.“
„Wie es Ihnen beliebt.— Chriſtof!“
„Befehlen, Euer Gnaden!“
„Gail, Helmböck und Thaler*) ſollen gleich zu mir kommen, ich werde ihnen mündlich den Auftrag ertheilen, von heute an nichts mehr vom Elefanten zu beziehen. Ich will mit Niemanden in Geſchäftsverbindung ſtehen, der an dem Gedeihen meiner Anſtalt verzweifelt.“
„Herr Direktor, ich bitte um Vergebung, ich ver⸗ zweifle ja nicht,“ flehte der Kaufherr einlenkend.
„Warum überlaufen Sie mich alſo? Ich bin noch nicht einmal angezogen, und Sie kommen ſchon mich aus⸗ zuziehen. Gedulden Sie ſich, und damit Ihnen die Zeit nicht lange wird, ſpeiſen Sie heute Mittags bei mir. Chriſtof, geh' nachher zum Elefanten und hole zwölf große Bouteillen Ruſter herüber; gib aber Acht, daß man Dir nicht wieder ſo ein abſcheuliches Geſäuf anhängt wie vor⸗ geſtern; Sie glauben's gar nicht, Herr von Morisl, wie miſerabel mam oft für ſein theures Geld bedient wird.“
²) Damals Theatermaler, Theatermeiſter und Garderobier bei Schikaneder.
ſchor freut ſtehe
bekü ſeine


