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ſpäter von Friedrich dem Großen und ſeinem ganzen Hofe bewundern.
Der Schattenkünſtler wurde reich, gefeiert und ge⸗ ehrt, in Dresden und Berlin zog man ihn ſogar an die königlichen Tafeln.
So hoch brachte es nun Monſieur Depenſier, ſein ſpäterer Kunſtgenoſſe, freilich nicht; er mußte ſich mit dem Gelde und dem Beifalle der Menge begnügen, die Höfe achteten nicht auf ihn, denn ihre Aufmerkſamkeit wurde damals von einem anderen gefeſſelt, von einem blutigen Spiele, welches in Paris aufgeführt, ſeine Schatten nach ler Herren Linder warf; wir meinen die franzöſiſche Revolution, wo vor Kurzem dem Throne durch den Tod Miräbeau's— am 2. April 1794— die vielleicht einzig mögliche Stütze geraubt wurde
In Paris Revolution— in Wien Schattenſpiel.
In Paris Robespiere— in Wien Depenſier.
Das Lokale, worin die originellen, wenigſtens für die damalige Generation neuartigen Vorſtellungen ſtatt fanden, war eine hölzerne Bude im Prater.
Ihr innerer Raum bildete ein Parallellogram; drei Seiten und die Decke waren mit ſchwarzem Tuche aus⸗
ſpaliert, während vor der vierten, einer Längenſeite des Viereckes, eine weiße durchſichtige Wand, der eigentliche
Schauplatz der Produktion, geſpannt war.


