tenbild an, und ein Gedanke tauchte in ihm au
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Berühmtheit erlangte, und zwar durch eine Gattung öffent licher Produktion, die gegenwärtig ebenfalls ganz ver⸗ ſchloſſen iſt.
Er war ein Schattenſpielmann, das heißt, er ſtellte zahlreiche Schattenbilder an einer weißen erleuchteten Wand dar, einzig und allein durch die mannigfaltigſten Stellungen und Biegungen ſeiner Hände und Finger.
Lauis Depenſier, ſo hieß unſer Künſtler, war nicht des Erfinder dieſes originellen Erwer rbözweiges, ſchon am Hofiſer Karl VI. producirte ſich ein gewiſſer An ton Khünel als Schattenſpieler.
Dieſer, ein Brünner von Geburt, nachdem er ver⸗ gebens den Stein der Weiſen geſucht, nachdem er als Goldmacher Haus und Hof durch den Schlott gejagt, rang eines Abends, ein verarmter Greis, verzweifelt die Hände, als er zufällig die eigenthümliche Figur ge wahrte, welche ihr Schatten an der erleuchteten Wand bildete.
Khünel blieb regungslos ſtehen, ſtarrte das Schat⸗
d ß.
Er veränderte die Stellung ſeiner Hände, und erhielt natürlich eine andere Figur; er nahm Finger zu Hilfe— wieder eine andere; ſo bildete er, zahlloſe Stellungen und Wendungen erſinnend, ſich zum Schattenſpieler und ließ ſich von Kaiſer Karl, von Prinzen Eugen von Savoyen,
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