Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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tigen Schloßkapelle begangen; weder Pomp, noch Pracht verherrlichte den ſchönen Tag, der den Grundſtein einer langen Reihe von Jahren bildete, die über die Häupter der Glücklichen heranrauſchten, bis an das Ende ihres Lebens.

Auch Hannes und Grethe wurden vereint, und erhielten von dem Bürgermeiſter den großen Weingarten

an der Wien zum Eigenthum; auch ihnen blieb nichts zu wünſchen übrig.

Mutter Kathrei ſollte Wohlmuths Bitten zu Folge nach Ebersdorf ziehen, allein durch die Länge der Zeit hatte ſie ſich ſo an Herrn Lorenz gewöhnt, daß ſie von ihm nicht mehr ſcheiden konnte; ſie blieben alſo auch ferner in Ehren beiſammen, und kamen fleißig nach dem Weingarten und nach Ebersdorf zu Beſuch, oder lug⸗ ten, wenn ſie daran verhindert wurden, durch die Fen⸗ ſter des Thurmſtübchens und freuten ſich innig, wenn ſie die Wohnungen ihrer Kinder und Enkel in ländlicher Ruhe liegen ſahen, von Eintracht und Friede um⸗ ſchloſſen und von der milden Hand des Himmels be⸗ ſchützt.