Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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Sie ſollte den Grund und Schußſtein legen zu ſeinen Eroberungen*).

Nach dem Empfange auf der Brücke bewegte ſich der Zug feierlichen Schrittes durch die Wollzeile, St. Stephan vorüber, nach der Burg. Einen unangeneh⸗ men, faſt ſchreckhaften Eindruck machte es auf Viele, daß während dieſes Zuges eine heftige Erderſchütterung verſpürt wurde, die die Häuſer wanken machte. Allein das Volk, durch die langen Leiden abgeſtumpft, ſah nur des Zuges Pracht, fiel frohlockend über die mitge⸗ brachten Lebensmittel her, und hatte des Erdbebens kaum gewahrt.

Fünf Tage ſpäter hielt auch die Königin einen Einzug, der eben ſo prachtvoll, als der erſte, ausfiel.

Schloß Ebersdorf war der Vereinigungsort von fünf überglücklichen Menſchen. Frau Elsbeth an der Seite Jaroslaus, Wohlmuth, für den der König ſelbſt als Fürſprecher beim Bürgermeiſter aufgetreten, in Ag⸗ neſens Armen, und über dieſe beiden Paare wie ein ſchü⸗ tzender Familienvater wachend, Herr Stephan Den— was konnten die Glücklichen mehr wünſchen? Die fei⸗ erliche Verbindung der beiden Paare wurde in der dor⸗

*) Hormayr.

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