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ab, denn er ſei ſelbſt in Gefahr, und glaube, ſie würden keine Sünde(2) begehen, wenn ſie dieſes un⸗ ternähmen!!!—“
Der Rath der Univerſität hielt nun ſelbſt wieder große Verſammlung, und nach langem Deliberiren und Ausgleichen der Meinungen und Stimmen verſchiedener Facultäten wurde beſchloſſen, eine Geſandtſchaft an den König zu ſenden, um Gnade für die Bürger zu erbitten. Dieſe wurde auch wirklich abgehend gemacht, der Of⸗ fizial Leopold Franz und Wolfgang Stadler, Doctor der ſämmtlichen Rechte, befanden ſich an ihrer Spitze. Der König nahm ſie ſehr gnädig auf, und ver⸗ ſicherte, auch der Bürgerſchaft geneigtes Gehör ſchenken zu wollen, und die Feindſeligkeiten eirzuſtellen. In vier Wagen fuhren dann die ſtädtiſchen Abgeordnelen nach Ebersdorf, es waren ſechs der vornehmſten Bürger: der greiſe, in allen Aemtern verſuchte Niklas Täſchler, der reiche, mitterbürtige Perrmann, der Zeller, CasparSchneider, der Lautenbäckund Jakob Haunberger. Ihre Bitte erſtreckte ſich auf die Auf⸗ rechthaltung der Freiheiten, Gebräuche, Gewohnheiten der Stadt, der Bürger, der hohen Schule, der Geiſt⸗ lichkeit und aller Bewohner Wien's. Die kaiſerliche Be⸗ ſatzung ſollte freien Abzug haben mit Hab und Gut, mit Roß und Harniſch: dafür wollten ſie, wenn bis


