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läuft, und iſt das Eſelein voll im Ranzen, geht es auf das Eis'naus tanzen.—“ 2 Wohlmuth hielt endlich dem Mütterlein den Mund zu, ſonſt wär' der Sprüchlein kein Ende geworden, die beſonders bei freud'ger Aufregung unerſchöpflich hervor⸗
ſprudelten.
Am andern Morgen trat er wieder ſeinen Rückweg nach Ebersdorf an.
Jede Hoffnung auf einen Entſatz der Stadt war eitel. Das feindliche Heer wälzte ſich der Stadt immer näher; die Abtheilung von Ebersdorf rückte nach Erd⸗ berg und St. Marx, ſpäter wurden die Vorſtädte ſelbſt beſetzt und zwar in ſolcher Nähe, daß ein Haufe ſogar vor der Steinbrücke vor dem Stubenthore ſtand, und die Stadt mit Steinen zu beſchießen anfing. Zwar ver⸗ ſäumten es Bürger und Beſatzung der Stadt nicht, Ausfälle zu machen; allein ſie waren, beſonders gegen die Donau zu, wo die meiſten Schanzen aufgeworfen waren, unglücklich— und wurden immer mit großem Verluſte zurückgeſchlagen. Auf dieſes hin— der ver⸗ zweifelten Lage überdrüßig— beſchloß die Bürgerſchaft unter beſonderem Vorſtande des Stadtrichters, ſich dem Feinde zu ergeben, da ſie ſonſt von Hunger und Krank⸗ heit aufgerieben werden würden. Die kaiſerlichen Haupt⸗ leute, noch immer auf Hilfe hoffend, widerſetzten ſich


