Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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wohl ſchwerlich losbringen würde, doch war Ulrich zu feige, ſich ſammt dem Feinde hinabzuſtürzen, und ließ die Hände ſchlaff ſinken, um dem Ritter einige begütigende Worte zuzukeuchen. Dieſer, taub für je⸗ den Laut, erſah den Augenblick, und ſtieß den Ebers⸗ dorfer mit gewaltiger Fauſt gegen die Kante— doch ſchon im Fallen erfaßte dieſer raſch das Wamms des Ritters, und riß ihn mit ſich hinab in die ſchwindeln⸗ de Tiefe.—

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Zwei Frauen im ſchneeigen Gewande, von drez Männern geleitet, ſchritten aus dem Ebersdorfer Schloſſe gegen das Zelt des Ungarkönigs. Wiewohl Sieger, pflegte er doch niemals gegen Frauen die Außenſeite eines Kriegers zu kehren, ſondern er ging ihnen auch dieſes Mal zuvorkommend entgegen, und geleitete ſie in ſein Zelt.

Jaroslaus bat um die Gnade, das Wort füh⸗

ren zu dürfen, und theilte in gedrängter Kürze dem Könige Alles mit, was dieſer zur Entſchuldigung der Freifrau zu wiſſen nöthig hatte.

Blaſenfeld warf ſich dem Könige zu Füßen, gab ſich und ſeinen Freund Schikentanz als Urſache

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