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bringen könnte. Darauf frug er nach Blaſenfeld; als ich ſagte, daß dieſer wohl ſchwer zu wecken ſein würde, weil er am Abende des Guten zu viel gethan, ſo befahl er mir: denſelben noch vor Euerem Aufbruche zu ihm zu bringen, indem er ihm nothwendige Befehle zu ertheilen habe; darauf iſt er wieder eingeſchlafen und wird, wie ich hoffe, vor dem Morgen nicht erwachen. So wie
ich nun meinen Herren kenne, bereut er, Euch ſeine
Geheimniſſe anvertraut zu haben und Ihr würdet wahr⸗ ſcheinlich dieſe Burg nimmer verlaſſen und zu den an⸗ dern Gefangenen in das Verließ geworfen werden, um Euch unſchädlich zu machen.
Ueber dieſe Botſchaft wurde der Mönch nicht we⸗ nig betreten, allein trotz der eigenen Gefahr, in der er ſich befand, wurde ſeine Aufmerkſamkeit doch abgelenkt, indem er von einem Gefangenen hörte, der ſich da be⸗ finden ſolle.
„Ihr habt alſo mehr der Eingekerkerten im Ver⸗ ließe?“ fragte er Trude.
„Nur Einen noch,“ erwiederte dieſe„mein Herr hatte ihn nebſt Andern als Kriegsgefangenen auf die Burg gebracht, allein die Uebrigen wurden ausgelöst, nur um den Einen kümmerte ſich Niemand, denn er iſt elternlos und blieb daher in unſerem Gewahrſam.“
Bei dieſer Nachricht pochte das Herz des Mönchs


