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herauszukommen pflegte und trank nach Herzensluſt, ſo daß er bald ſchwankend auf ſein Lager gebracht wer⸗ den mußte.
Dem Mönche war vor dem Krankengemache eine Schlafſtelle angewieſen worden, die nothdürftig genug, die ärmlichen Verhältniſſe des Burgherrn ſattſam an⸗ deutete; Trude befand ſich bei Schikentanz, um bei ſeinem Erwachen gegenwärtig zu ſein. Der Mönch dehnte ſich ſchlaflos auf ſeinem Lager, denn die Exeig⸗ niſſe des vergangenen Tages ſchwebten an ſeiner Seele vorüber und trotz der mißlichen Lage, in der er ſich noch gegenwärtig befand, denn er war ja noch immer in der Gewalt der Feinde, konnte er ſich eines leiſen Lä⸗ chelns nicht enthalten. Das Schickſal hatte ihn zum Mitwiſſer der Sünden eines Menſchen gemacht, der — würde er ihn in ſeiner wahren Geſtalt gekannt ha⸗ ben, ihm ſolche wahrlich nimmer vettraut haben wür⸗ de; nur die eigene Gefahr, die ihn bedrohte, wenn er früher die Zumuthung Blaſenfelds abgewieſen hätte, und die darnach erfolgte Vereitlung ſeines Reiſezweckes vermochten ihn, ſeinem nun anhabenden Gewande ge⸗ mäß zu handeln. Etwas war es jedoch, was den Mönch beſonders unruhig machte.
Schikentanz war nemlich— nachdem er ihm eine lange Reihe vön Bekenntniſſen anvertraut hatte— auf


