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der er wieder erwachen könne,— ſie blieb daher ge⸗ ſpannt vor dem Lager ſtehen und horchte den Athem⸗ zügen des Preßhaften, der ſich nicht regte und ſehr ruhig liegen blieb. Dieſes machte den Mönch auf ihn aufmerkſam, er muthmaßte: daß ein wohlthuender kräftigender Schlummer den Ritter befallen haben könne, und da es im Gemache heiß und dunſtig war, befahl er ein Fenſter zu öffnen, weil draußen der Abend ruhig und heiter heranbrach, nachdem das Gewitter ausge⸗ tobt hatte. Friſche Luft ſtrömte balſamiſch in das dun⸗ kelnde Gemach und kühlte die fiebergerötheten Wangen des Schlummernden, ſie brachte auch ein leichteres Ath⸗ men hervor und nach einer halben Stunde ſah man deutlich, daß ſich Schikentanz— was ſeit langer Zeit nicht geſchehen war— in den Armen eines ruhigen Schlummers befinde. Ob ſothaner Bemerkung erfreut, ſchlichen alle Drei aus der Stube. Blaſenfeld wollte dem Mönche ſchier um den Hals fallen, und Trude war vor Freude außer ſich. In dem angränzenden Gemache wurde indeſſen der Nachtimbiß getiſcht. Trude beſorgte Speiſe und Trank und es koſtete Blaſenfeld nicht wenig Ueberwindung, ſeine rauhe Stimme in Zaum zu halten, um durch ſein Gejohle den Schlafenden nicht zu we⸗ cken. Nach langer Zeit wieder überließ er ſich vom Her⸗ zen einem fröhlichen Taumel, aus dem er ſonſt ſelten


