Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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143 nachtheilige Wirkung hervor, denn im Mitten ſeiner Bekenntniſſe, die oft durch Augenblicke, in denen ſich der Kranke zu ſammeln ſchien, unterbrochen wurde, überraſchte ihn eine tiefe Ohnmacht, die Niemanden er- wünſchter, als dem herbeigezwungenen Beichtiger ſein konnte. Sein Geſchrei rief Trude und Blaſenfeld her⸗ ein, die herbeieilten, um beim Ausathmen ihres Freun. des gegenwärtig zu ſein. Trude ſtürzte ſich heulend über Schikentanz, und Blaſenfeld raunte mit einem Armen⸗ ſündergeſichte dem Mönche ins Ohr:„Ich hab das Ganze für Narrethei gehalten, mir ſcheint— jetzt wird er's bald überſtanden haben.“ Die Nähe des Todes machte ſelbſt auf den wilden Junker einen mächtigen Eindruck und ſeit langer Zeit vielleicht fühlte er eine gewiſſe Furcht in ſeinem Innern.„Nicht wahr, wür⸗ diger Herr!“ bat er den Mönch,„Ihr bleibt Heute Nacht bei uns?— verdammte Geſchichte, mir wirds auf einmal ſo unheimlich hier— hab dem Tod tauſend⸗ mal in die Augen geſchaut, aber ſeitdem ich ſolche Pein geſehen, wie der da ausgeſtanden, ſeitdem wird mir's gruſelig um's Herz; der Teufel ſoll das Sterben holen!“—

Der Mönch hatte Trude vom Krankenlager mit Gewalt entfernt, indem er ſie darauf aufmerkſam machte, daß der Ritter nur von einer Ohnmacht befangen ſei, aus