Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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haben: wegen ein paar Sünden mehr oder weniger nicht viel Weſens zu machen, wir ſind alle ſündige Menſchen, der Schikentanz war ein tapferer rüſtiger Kerl und hat gelebt, wie's einem adeligen Junker zu⸗ ſteht. Sintemaken es aber viele Menſchen gibt, die vom Schenken nichts wiſſen wollen, ſo hat er, ſothane zu ihrem zeitlichen und ewigen Beſten gezwungen: wohl⸗ thätig zu ſein, und hat ihnen manche Baarſchaften ab⸗ genommen, was gewiß kein groß Fehl iſt, weil man doch nicht Hungers ſterben wird, während Andere im Ueberfluſſe leben; drunter hat's freilich manch ſtarre Köpfe gegeben die ſich wehrten und ſträubten, aber denen hat er'n Aderlaß gegeben; das iſt nun ſchon et⸗ was mehr, aber doch noch nicht zu viel. Dergleichen mehr oder weniger Stücklein werdet Ihr hören, müßt Euch aber nichts d'raus machen und dem Preßhaften recht Troſt zuſprechen. Ihr könnt ihm anfangs ein bis⸗ chen Angſt einjagen, aber dann wieder Alles gut ma⸗ chen, thut Ihr mir zu Willen, ſo könnt Ihr Morgen wieder in Frieden fürbaß ziehen, wo nicht— ſo laß ich Euch bei meiner ritterlichen Ehre, durchſtäuben, daß Ihr durch neunzehn Wochen keinen Schnappſack auf den Rücken tragen ſollt, das merkt Euch— ich heiße Bla⸗ ſenfeld und hab' mein Wort noch nie gebrochen.“