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dammte Böhme, der Teufel ſoll ihnen das Licht aus⸗ blaſen— war ein feines Stücklein, wie wir die Stadt⸗ ratten ausgehungert, aber die Andern haben mir die Knochen gelaſſen und ſind mit der Fette davon gegan⸗ gen, verdammte Gaudiebe— Trude meine Trude.“— Er öffnete ſeine Arme und die Berufene neigte ſich über das blaſſe eingefallene Antlitz des kranken Ritters und drückte einen Kuß auf die Lippen, die einſt den roſigen Hauch der Unſchuld von den ihrigen weggeküßt hatten.
So auffallend und unwahrſcheinlich das Verhält⸗ niß zwiſchen Schikentanz und Trude manchem Leſer ſchon geſchienen haben mag, ſo müſſen wir doch geſte⸗ hen, daß ſelbſt in unſerer feinen Zeit an ſolchen kein Mangel iſt. Wer hätte bei ſolchen Mißhandlungen, wie Trude ſie von Schikentanz zu dulden hatte, nur denken ſollen: daß noch ein Fünkchen Wohlwollens in ihrem Buſen für ihn flamme. Und doch war dieß der Fall; die Dirne liebte ihn ſogar, inſoferne ſolche Geſchöpfe lieben können. Der alte Grundler war ein böſer Mann und ein eben ſo böſer Vater; da er, ohne ſich viel ab⸗ zumühen, ein gemächliches Leben führen wollte, ſo ge⸗ ſtattete er ſeiner Tochter jenes freie Leben, zu dem ſich junge verwahrloſte Gemüther ſo gerne hinneigen, wenn ſie nicht beſonders im Zaum gehalten werden; auf


