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erzürnſt Du Dich wieder, Du weißt, daß ſich die Schmerzen nach ſolchen Augenblicken immer mehren, p⸗ und doch bezwingſt Du Dich nicht.“
Was Trude geſprochen, traf ein:„Höll' und te Teufel!“ ächzte der Kranke nach einer Weile und ſtreckte ſich krampfhaft aus,„das ſoll der Satan vertragen und kein Menſch.— Dieß Stechen und Bren⸗ nen, ſelbſt nem ſtädtiſchen Hallunken möcht ich's nicht vergönnen ach— verdammte Pein— Tod und Peſt, lieber zehn Jahre beſoffen, als eine Minute preß⸗ r haft— ich will mich nimmer giften— Höll und Teufel!—“
Nachdem er auf dieſe Weiſe einige Augenblicke
ſich herum gewälzt, daß das Lotterbettlein unter ihm krachte und der Raum von ſeinem Stöhnen und Aech⸗ zen durchdröhnt war, begann der Schmerz ſich wieder zu legen, er wurde ruhiger und verſank in eine Ermattung
die durch plötzlich eintretende Fieberhitze herbeigebracht ihn in einen Scheinſchlummer verſetzte. Aber auch die⸗
ſer war nicht ganz ruhig, denn der Kranke öffnete die Lippen und ſprach:„Trude— bleib bei mir— verlaß mich . nicht, wie die andern Hunde, Du und der Blaſenfeld ſind ja noch die einzigen Treuen, die Uebrigen waren Schufte, laſſen mich in der Jauche ſitzen, weil ich ge⸗ ächtet bin; der Horſtenecker, der Ebersdorfer, der ver⸗


