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des Wortes war entſcheidend, man ſchonte weder des Fremden noch des Hilfloſen, weder des Greiſes noch des Kindes. Die zur Hilfe herbeigerufenen Söldner⸗ hauptleute kehrten, wie wir geſehen haben, bei nicht eingegongenem Solde ihre Macht gegen den Kaiſer und vermehrten die Verwirrung. Von aller Hilfe verlaſſen, von Feinden umgeben, blieb den einzelnen Burgen und Schlöſſern kein anderes Mittel, als ſich ſelbſt zu weh⸗ ren und zu ſchützen, ſie verſtärkten ihre Zäune, nah⸗ men Söldner in Dienſt, und verſchanzten ſich in ihren Mauern, bald gegen die Feinde kämpfend, bald aber ſelbſt auf Raub ausziehend; einige nahmen ſogar un⸗ gariſche Beſatzungen auf, weil dieſe, ſewohl von Böhmen und Heſterreichern am meiſten geachtet wurden, indem die Schreckenskunde ſchon ergangen war, daß Mathias mit einem mächtigen Heere heranrücke.
Bei allen dieſen Wirrniſſen war Friedrich ganz außer Stand geſetzt, ein ordentliches Heer dem Feinde entgegen zu ſtellen; die Söldner verſagten ihren Dienſt, weil der Sold gewöhnlich ausblieb, die Adeligen gehorch⸗ ten keinem Aufgebote, weil während ihrer Abweſenheit ihr Beſitzthum durch innere Feinde gefährdet war; auf dieſe Art wurde es dem Ungarkönige leicht, ſiegreich vor⸗ zudringen und die Gränzfeſte Haimburg zu bedrohen; den ganzen Sommer hindurch währte die Belagerung


