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„Weil Ihnen dann freilich nichts Anderes übrig bleibt, als in die Fremd'zu gehen.“
„Und warum macht Sie das traurig?“
„Weil— weil ich Sie dann nimmer ſehen werde!“ ſagte Fradl.
Noßele dachte dasſelbe, kratzte ſich hinter den Ohren, und ſagte:„Ach, wenn ich denke, daß auch ich Sie nimmer ſehen ſoll, ſo möcht' ich faſt anfangen zu weinen.“
Fradl ſah ihn an, und preppelte 0):„Iſt mirs etwa anders? Noßele, ich werd es nimmer überleben.“
3 3 Jetzt war der Klapp draußen. est hat Noßele gewußt, wo das Fleiſch gehackt wird.
Er hat Fradl ihre Hand genommen, und hat geru⸗ fen:„Fradl! mein Leben, iſt es auch wahr, haſt Du mich richtig ſo gern?“
„Du kannſt noch fragen?“ rief ſie,„Du biſt mein Einziges auf dieſer Welt, mein Leben, mein Herz, mein Alles gehört Dir!“
Maſel tow! ¹)
Von dieſer Stund an iſt es Noßele nicht mehr eingefallen, in die Fremd' zu gehen, er iſt fleißiger als früher bei ſeinem Chawer geſteckt und hat mit Fradl ſeine Freud gehabt.
) Murmelte.*) Redensart, eben ſo viel als: Er weiß, was an der Glocke iſt. ²) Viel Glück.
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