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Bruſt ſenken, als er ſich plötzlich am Arme feſtgehal⸗ ten fühlte. Er blickte zurück— und Schikentanz ſtand als Landmann verkappt hinter ihm.
„Alle Teufel!“ rief er,„Schikentanz, was machſt Du da?“—
„Dich Brüderchen hab' ich geſucht,“ erwiederte Jener nicht ohne Hohn, Du haſt Dich aus dem Staube gemacht, weil uns die Stadtratten eine harte Nuß zum Knacken vorwarfen— hübſch weit vom Schuß iſt ſicher. Nun wir haben's ohne Dich ausgefochten, aber ich hab' von Deiner Seite Unheil gewittert, deßwegen bin ich hergeeilt.— Du willſt Deiner Schwägerin den Garaus machen, das hätte auch ich zu wiſſen gebraucht. Warum thateſt Du ſo geheim mit dem Plänchen?“— Ulrich ſchwieg.
„Weil Du mich übervortheilen wollteſt,“ lachte Schikentanz höhniſch,„nicht wahr Brüderchen, o wir kennen uns; doch beim Teufel! aus dem Vorhaben wird nichts Freund Ulrich.“
„Das wollen wir ſehen,“ brüllte der Ebersdorfer ob des Hohnes erzürnt und ſchwang zum zweitenmal den Dolch.
„Ulrich!“ ſchrie Schikentanz,„halt' ein, einen Ruck noch mit Deiner Hand und Du haſt von mir Alles zu befürchten!—“


