Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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„Ich habe Niemanden zu fürchten,“ ſchrie der Ebersdorfer, vor Wuth außer ſich,„am allerwenigſten einen— Geächteten, einen Vogelfreien!“

„Teufel!“ ſchäumte Schikentanz wie ein verwunde⸗ ter Eber und knirſchte mit den Zähnen„mich willſt Du höhnen, elender Wicht, ſo wiſſe denn: der Bu⸗ be, den ich von Dir einſt zum morden überkam, lebt und ſoll Dir zum Schaden und Trotz, aus ſeinem Dunkel hervorgezogen werden.“

„Ted und Teufel!“ brüllte der Ebersdorfer, ließ die ohnmächtige Dame ſinken und taumelte mit ſtarrem Blick wie bewußtlos an einen Baumſtamm.

Schikentanz aber nahm raſch die ohnmächtige Frei⸗ frau in ſeine Arme und trug ſie eilends gen Schloß Ebersdorf. Jaroslaus, an der Spitze einiger Knechte kam ihm ſchon ſuchend entgegen, der verkappte Ritter übergab ihm die Dame und verlor ſich ohne weiterer Erklärung aus der Gegend.

Ende des erſten Theils.