Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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217 „Den Teufel!“ brüllte Schikentanz, ſchwang ſei⸗ nen Raufdegen und ſchleuderte Wohlmuth die Wehr⸗

waffe aus der Hand.„He Kameraden fangt einige dieſer Stadtbuben, ſie tragen Löſegelder ein!“—

Auch dieſes Häuflein— das letzte der Städter auf dem Schlachtfelde wurde umrungen, einige niederge⸗ macht, ondere wieder— unter ihnen Wohlmuth— ge⸗ feſſelt, und von den Rittern als Kriegsgefangene fort⸗ geführt. ⸗

Die Sonne war eben im Untergehen, ihr letzter blutiger Strahl fiel mitleidsvoll auf das leichengefüllte Schlachtfeld und beleuchtete die wilden Geſichter der nach Beute ſuchenden böhmiſchen Raubſöldner.

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Die Schreckenskunde dieſer Niederlage langte nur zu bald in Wien an; mit Bangen ſah man den Rück⸗ kehrenden entgegen und zweifelte unter Furcht und Angſt, ob man die Seinigen vermiſſen würde oder nicht.

Am Mittage des andern Tages ſaß die Freifrau von Ebersdorf in ihrem Kloſett und harrte des Ge⸗ heimſchreibers, der nach Wien geeilt war, um Kunde über den Erfolg des ſtädtiſchen Zuges einzuholen, denn Wien. I. 19