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feſt geſchloſſen und kämpften wie recht erprobte Krieger. Da plötzlich gewahrte Wohlmuth den Bürgermeiſter in großer Bedrängniß.
„Hannes!“ rief er dieſen zu,„Herr Stephan Den iſt umrungen, komm' laß uns ihm beiſtehen!“ Noch Ei— nige geſellten ſich zu ihnen und das Häuflein ſtürzte dahin, wo der ritterliche Bürgermeiſter von Feinden eingeſchloſſen, ſich löwenmüthig vertheidigte. Die Hilfe kam zur rechten Zeit, denn ſein Arm begann ſchon zu erſchlaffen, und nimmer lang hätte er ſich halten kön⸗ nen. Die Söldner fielen in den Haufen und machten
dem Rathsherrn Luft; allein nun ſtürmte Schikentanz
mit ſeiner wilden Rotte herbei, ihre Schwerter met⸗ zelten erbärmlich unter den Söldnern.
„Rettet Euch gnädiger Herr!“ rief Wohlmuth dem Bürgermeiſter zu„wir wollen Euern Rückzug decken“. Herr Stephan Oen warf dem Jüngling einen dankbaren Blick zu und ſprengte davon, um Hilfe zu holen, allein das kleine Heer war ſchon auf der Flucht begriffen, nur Wenige hielten noch aus.
Indeſſen kämpfte das Häuflein fort; da fiel ein gewaltiger Schlag von eines Ritters Schwert und Hannes ſtürzte an Wohlmuths Seite zu Boden. „Wohlmuth!“ ächzte er,“ grüß mir———


