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ſpringt, ſo brach die Sonne aus der dunklen Wald⸗ krone herauf.
Jetzt wurde es im Lager der Wiener lebendig. Die Heerhütten wurden abgeriſſen, die Reihen ordneten ſich, die fernen Wachpoſten wurden eingezogen, die Büchſen hergerichtet, und Alles zum Schlage fertig gemacht.
Aber auch die Böhmen waren in ihrem Tabor*) nicht müſſig geblieben; ſie hatten zwar erwartet, noch in der Nacht angegriffen zu werden; allein zu ihrem Verdruße war dieß unterblieben, und unwillkommen war ihnen daher der Morgen, der nicht ſo leichten Sieg zu bringen drohte. Wazlaw würde zwar ſehr gerne den Feinden entgegen gegangen ſein; allein ſeine vortheilhafte feſte Stellung hieß ihn bleiben und den Angriff abwar⸗ ten. Herr Stephan Oen rückte gegen den Tabor vor, die ſchweren Büchſen wurden aufgeführt und nach der Reihe gegen die Verſchanzungen abgefeuert. Der Don⸗ ner der Geſchütze erſchütterte den Boden und rollte noch lange durch das jenſeits des Fluſſes gelegene Ge⸗ birge; die ſchweren Steinkugeln ſchlugen in das Erdreich der aufgeführten Schanzen, manche derſelben ſielen in deren Mitte und trafen wirkſamer; nun wähnte man, daß die Feinde hervorſtürzen würden und den Angriff
*) Verſchanztes Lager.


