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langſam vorwärts wallte, in die Stadt rückzukehren. Der Thurner und Kathrei hatten in dieſer Beziehung einen Stein im Brete vor, denn vom Thurme aus blieb ihnen die Ausſicht leicht und unverwehrt, und Wohlmuths Mütterchen war vom Fenſter nicht weg zu bringen, trotz allem Zureden des Herrn Lorenz.
Wer die Unbeweglichkeit einer damaligen Kriegs⸗ maſſe kennt, wird ſich gar nicht wundern, wenn wir erwähnen, daß das Heer erſt am Abend bei Stockerau anlangte, um dort ſein Lager aufzuſchlagen.
Der böhmiſche Hauptmann hatte durch ſeine Kund⸗ ſchafter zeitlich genug die Ankunft der Wiener erfahren; da er ſein Hauptlager ungefähr anderthalb Stunden ober Stockerau aufgeſchlagen hatte, von wo aus er die Donaufahrt verwehren konnte, ſo zog er ſchnell ſeine Söldner zuſammen und entwarf mit ſeinen Verbünde- ten auf Hohenberg einen Plan, der gewiß den Vortheil auf ihre Seite bringen mußte.
Eine ſtille friedliche Sommernacht war über die Fluren ausgegoſſen, die Sterne flimmerten hell von oben herab, als wollten ſie ihren Glanz nur ſo lange zur Schau ſtellen als der Mond noch in der Ferne weilte.
In dem großen Zelte des Bürgermeiſters wurde


