Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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tenmeiſtern zu gehorchen hatten; es waren ihrer zwei Flaſſen, Fußknechte und Reiter, der erſteren Fünf⸗ hundert, der letzteren Neunzig an der Zahl, hinter die⸗ ſen kamen die Streitkarren die zur Fortbringung ver⸗ ſchiedener Kriegsbedürfniſſe dienten; ihre Laſten beſtan⸗ den aus dem nöthigen Pulver, großen und kleinen Büch⸗ ſenſteinen und Bleikugeln, dann den verſchiedenen Le⸗ bensbedürfniſſen, zu deren Zubereitungen ſelbſt Köche und Küchenjungen mitwanderten, zuletzt die Heerhüt⸗ ten, die, groß und klein, damals ſchon aus Zwilch und Leinwand beſtanden. Außer dieſen hatten ſich noch viele Edle und Ritter mit ihren Dienſtleuten und Mannen angeſchloſſen, viele Bürger und Studenten; denn es galt ja einen gemeinſamen Feind der Stadt zu bekäm⸗ pfen, ſo daß der ganze Zug bei 2000 Föpfe ſtark war. Der Stand der Söldner und Stadtdienſtleute war zwar ein viel größerer als wir oben angeführt haben, allein, um während der Zeit der Abweſenheit jeden Ueberfall von der Nußdorfer Seite her abwehren zu können, mußte ein großer Theil derſelben zur Ueberwachung und Vertheidigung der Stadt rückgelaſſen werden, und dadurch waren die Streitkräfte ſchon in vorhinein ge⸗ ſchwächt.

Die Menge der Zuſchauer durfte dem Zuge nicht weit folgen und mußte ſich beguemen, während dieſer

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