Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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kann man beiläufig den Eindruck ermeſſen, den die⸗ ſes Bild ſchon beim erſten Anblicke hervorzubringen vermag.

Unter den Vielen, die eben durch das Wein⸗ bergthor nach den Markt eilen, bemerken wir einen großen robuſten Mann, der mit weitaufgeriſſenen Au⸗ gen jede Kleinigkeit bewundert, hin und wieder auch Einiges mit ſeinen breiten ſchweren Händen betaſtet, vor jedem Kram und jeder Bude gaffend ſtehen bleibt, bis ihn ein junges Mädchen an der Seite am Aer⸗ mel zupft, und durch die Worte:„Ei ſo kommt doch Herr Vetter!“ zum Weitergehen mahnt. So oft die⸗ ſes Mahnniß erfolgt, kopfſchüttelt er mit einer Miene, die ſo viel ſagen ſollte, als:„Ach! was gibt es da Alles für ſchönes Zeugs zum Anſchau'n, oder gar zum Kaufen.“ Dieſes ſonderbare Benehmen ſowol, als ſeine einfache Tracht laſſen uns in ihm einen Mann vom Lande erkennen, dem die bunten Marktfeilſchaften einer Stadt etwas Fremdes ſind, und der das eine Mal, wenn er ſich gerade da befindet, die günſtige Gelegen⸗ heit nicht unnütz vorüberlaſſen will, um ſich an den Merkwürdigkeiten recht ſatt zu ſchauen. Bei ſeiner Be⸗ gleiterin, dem jungen Mädchen, konnte man dieſes nicht mehr wahrnehmen. Ihr ſchienen all' die Sachen