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ſeltiſch, der unter der Laſt von Gold⸗ und Silbermün⸗ zen, von Pfennigen, Denaren und Schillingen ſchier zu berſten drohte: böſe Buben unnſchlichen meiſtens ge⸗ ſchäftig dieſen Kram, um ein etwa herabgekaultes Stück zu erhaſchen, oder, wenn ſich der Mäkler dar⸗ nach bücken wollte, was er aber weislich bleiben ließ, ein Anderes wegzuſtipitzen.
Die Scherlauben von der Schranne ſchief hin⸗ über waren alle ſpannenweit geoffnet, die Fiſcher inner⸗ halb der Mauer feilſchten bloshäuptig mit ihrer Waare, die Häringer und Ganſterer ſchrieen zudringlich bei ihren Hüttleins heraus; hier pries ein Vogelfänger ſeinen gut abgerichteten Sittich, dort ließ ein Anderer ſeinen Falken ſteigen, oben brußelte ein Schleifer vor ſeinem Kram, unten zählte das Bauernweib Eier aus dem Korbe, dieſes Alles geſchah laut, im Feilſchen ſchien ſich Eines um das Andere wenig zu kümmern, und Jedes redete nach Herzensluſt.
Nimmt man nun noch an, daß alle Räume zwi⸗ ſchen dieſen Kram's und Buden mit Käufern oder Luſt⸗ wandelnden von den verſchiedenſten Ständen und Klaſ⸗ ſen jedes Geſchäftes und Alters vollgeſpickt waren, und erwägt man auch den Geſchmack an damals üblich ge⸗ weſenen buntſcheckigen Kleidern, die zu beſchreiben wir ſpäterhin noch genug Gelegenheit finden werden, ſo


