Augen Gottes, die uͤber ihn wachen, und ſchrei⸗ tet an der Hand des Hoͤchſten dahin, die oft den Menſchen aus der Tiefe des Elendes zu Ehre, zu Gluͤck und zu Gluͤckſeligkeit erhebt.
„Ich weiß, daß Dem ſo iſt,“ fuhr Reginald fort, indem er ſeine Gedanken lautwerden ließ; „ich fuhle, daß dies wahr iſt, und will alſo das Beſte hoffen; ſelbſt wenn Hoffnung ſchwinden moͤgte, will ich doch nicht verzweifeln; und ob⸗ ſchon ich den Verluſt einſt gehabter Segnungen beklage, will ich doch nicht undankbar erfunden werden, ſondern den Geber alles des Guten lo⸗ ben, deſſen ich genoß, ſelbſt wenn dies Gute mich auch nimmer wieder erfreuen ſollte“
Durch Betrachtungen dieſer Art erheiterte Re⸗ ginald bei ſeinem Weiterwandern ſich das Ge⸗ muͤthz jedoch indem er dies that, ſeufzte er und heftete einen ſchwermuͤthigen Blick auf die Wald⸗ bezirke, die ſchweigend ihn umſtanden, indem ſie ihre hohen Wipfel und theilweiſe ſich ſenkenden Aeſte ſchoͤn vom Mondlichte beruͤhrt und verſil⸗ bert und ſich vielleicht wegen des Contraſtes der ſie rings umhangenden dichten und dunkeln Schat⸗


