ſten Vorſtellungen und Bitten dagegen vorbrachte, zu der abſcheulichen That, ſich mit Gewalt des Geldes bemaͤchtigen zu wollen.
Frau Raleigh kreiſchte vor Furcht laut auf, und die Kleine weinte jaͤmmerlich, als ſie ſah, wie ihre Mutter mit dieſem neuen Raͤuber rang. Da oͤffnete ſich ploͤtzlich die Thuͤr und herein trat ein junger, huͤbſch ausſehender Mann, den ein grober Reitermantel verhuͤllte. Er hatte den Hulferuf der armen Frau gehoͤrt, packte ohne Weiteres den ſchurkiſchen Capitaͤn beim Kragen und bedeutete ihm, ſich ſofort hinwegzubegeben, wenn er nicht mit dem Degen begruͤßt werden wollte, den der Juͤngling ihm bei dieſen Wor⸗ ten entſcheidet unter die Augen hielt.
Der Capitaͤn hatte nicht Luſt, ſich herumzu⸗ ſchlagen. Muͤrriſch und in den Bart brummend ſchritt er zur Thuͤre, als er aber die Klinke der⸗ ſelben in der Hand hatte, ſchoß er einen wilden Blick der Bosheit auf den Befreier der Wittwe Raleigh und ſagte:„Ich vollziehe jetzt Euer Ge⸗ heiß, doch wenn wir einander wieder begegnen, werdet Ihr das meinige vollziehen, wie wenig


