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ben nur um ihretwillen noch lieb iſt. Er aͤu⸗ ßert die Hoffnung, daß der Anblick ſeines Elen⸗ des mildere Geſinnung bei ſeinem Vater erzei⸗ gen wuͤrde, und fuͤgt hinzu, daß, um ſo ge⸗
heim als moͤglich ſich mit Slanning beſprechen
zu koͤnnen, er ohne ſeines Dieners Begleitung in der Herberge eintreffen wolle. Seine letzte Zeile enthaͤlt eine Segnung uͤber den Namen Nargarethe.“
„Iſt das der ganze Inhalt des Schreibens?“
fragte Betſy.
„Er iſt's,“ verſetzte die Lady.„Ich ver⸗ zweifle ſchier. Hätte ich ſeine Befreierin aus ſei⸗ nem Kerker werden koͤnnen, ſo moͤgte ich etwas von ſeiner Dankbarkeit zu hoffen haben; jetzt aber ſehe ich klar, daß ich nichts dadurch gewinne, wenn ſeine Ruͤckkehr verzoͤgert wird.“
„Ich aber weiß, was ſich noch gewinnen laͤßt,“ widerſprach ihr die Alte.„Werdet Ihr jetzt ſchwachmuthig? wollt Ihr zuruͤckziehen? Ihr, die Ihr ſeit ſo langer Zeit durch mich wußtet, daß John Fitz nicht todt, ſondern nur gefangen war? Hoͤrt mich, Lady, und ich zeige Euch ei⸗
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