ſagtet?“
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„Was hätt' ich zu fuͤrchten?“ entgegnete die Angeregte;„wenn irgend Jemand uns hier heim⸗ ſucht, ſo werdet Ihr am meiſten Urſache haben zu zittern; und dringt von außen Jemand zu mir ein, ſo habe ich Mittel, mich zur Wehr zu ſetzen.“ Mit dieſen Worten ließ die Geſtalt den Mantel, in den ſie gehuͤllt war, fallen, und die mit Dolch und Piſtolen, einem Manne gleich, bewaffnete Betſy Grimbal ward ſichtbar, die, wie ſchreckend ſie auch fuͤr manches junge Frauen⸗ zimmer ſeyn mogte, doch nicht im Stande war, die eiſenſtarke Lady Howard zu erſchuͤttern.
„Setzt Euch, Weib,“ ſagte dieſe zu der Al⸗ ten.„Ihr habt lange in der Kaͤlte geharrt; ich habe etwas Waͤrmendes fuͤr Euch aufgeſpart.“ Damit ſchritt ſie zu einem Seitenſchranke, aus welchem ſie einen Silberbecher hervorholte, der mit wuͤrzigem Dufte das Gemach erfullte und den ſie vor Betſy Grimbal hinſtellte.
„Ich habe mit Ungeduld auf Euch gewartet,“ fuhr Lady Howard fort;„habt Ihr irgend ſichere Kunde uͤber Das erhalten, wovon Ihr mir


