Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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XXVIII

ich bekennen muß, daß ich die Erſcheinung nie geſehen habe. Vielleicht aber iſt daran die Zeit Schuld, zu der ich die Ruinen beſuchte; denn welches Geſpenſt ließ ſich jemalsvor Mitter⸗ nacht, eh noch der Kirchhof gaͤhnt, erblicken? Ein anderer Theil der in Truͤmmern liegen⸗ den Abtei, im Vicariatgarten, der ſich mit den gewaltigen Mauern vereinigt, welche auf den Tavyfluß blicken, iſt hoͤchſt anziehend. Er be⸗ ſteht aus einem alten Thurme, derdas ſtille Haus heißt, lieblich mit Epheu behangen iſt, und ein oberes und ein unteres Gemach mit klei⸗ nen rundkoͤpfigen Fenſtern enthaͤlt. Eine Thuͤr des oberen Gemaches fuͤhrt auf die Zinne, von wo aus das Auge eine Anſicht vom Tavy ge⸗ winnt, der ſchaͤumend und brauſend unter ſeiner maleriſchen Bruͤcke hinſchießt, und den Abhang einer ſanften Hoͤhe hinabſturzt, während man⸗ cher edle Baum ſein entgegengeſetztes ufer ſchmuͤckt. Dieſe Ruinen der Abtei von Taviſtock deuten hinlaͤnglich die ehemalige Stattlichkeit und Be⸗ deutendheit des Kloſtergebaͤudes an; und wenn wir etwas lange bei Beſchreibung derſelben ver⸗