Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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XRVIT

nerhalb der Kirche gezeigt werden und von ſol⸗ cher Groͤße ſind, daß ſie deutlich darthun, Or⸗ gar habe an Koͤrpergeſtalt Denen geglichen, die einſt als Giganten uͤber die Erde ſchritten. Mit Huͤlfe des matten Glaſes der Alterthumsforſcher verwandelt ein Theil dieſer Sculpturreſte ſich leicht in einepiscina, oder in ein geheiligtes Waſſerbecken. Das iſt jetzt theilweiſe mit Epheu bewachſen, und nimmt das herabtraͤufende Dach⸗ waſſer auf, durch deſſen Naß das Jungfernhaar, das Loͤwenmaul und andere wilde Blumen er⸗ quickt werden, die zwiſchen den Truͤmmern wach⸗ ſen und ſich mit dem Epheu verflechten, der phan⸗ taſtiſch die Ueberreſte des altgothiſchen Bildner⸗ werks umwindet. Dieſer Bogengang fuͤhrt je⸗ doch einen Namen, der zu einer romantiſchen Erzaͤhlung nicht als der einladendſte erſcheint, in⸗ dem er ſich durch die etwas ſchauerliche Beibe⸗ nennungBetſy⸗Grimbals⸗Thurm auszeich⸗ net; dennalte Sage ſpricht, es ſey vor Zei⸗ ten auf jener Stelle eine Frau ſolches Namens auf fuͤrchterliche Weiſe ermordet worden. Es heißt: ihr Geiſt gehe noch immer um; wiewohl