Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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müſſen genuͤgen! entgegnete Bernhard ſtoh⸗ nend.Ich kann's nicht uͤber's Herz bringen, Goldgulden zu ſolchem Zwecke wegzugeben.

Aber der Nachrichter wird's uͤber's Herz bringen, Dir an die Gurgel zu greifen, alter Filz! ſagte du Bois,und da mir einfällt, daß er unter gewiſſen Umſtaͤnden ſich von Mit⸗ leid beſchleichen laͤßt, ſo denkſt Du vielleicht, dieſe Goldgulden zu behalten, um ihn damit zu beſtechen, daß er Dir vorher die Kehle flink zu⸗ ſchnuͤrt, ehe er Dir den erſten Stoß mit dem Rade verſetzt.

So nehmt denn funfzig Goldgulden, ſchrie der ſchwergeaͤngſtete Geizhals, als er mit furch⸗ terlich von Entſetzen verzerrtem Geſichte alle ſeine Verzweiflungskraft aufbot, um ſeinen Geiz in ſo weit zu unterdruͤcken, daß er funßzig Gold⸗ gulden aufzaͤhlen wollte.

Nicht doch, entgegnete Peter,wir verlie⸗ ren nur koſtbare Augenblicke, wenn wir uns erſt an's Zaͤhlen machen; gebt nur den ganzen Beu⸗ tel her.

Ich kann nicht ich will nicht! ſchrie