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der Wucherer:„Fluch uͤber Dich, du Bois! Soll ich mir das Herz ausreißen„ um es Dir hin⸗ zugeben?“
„Nein,“ antwortete Peter,„nur das Gold ſollt Ihr hergeben. Der Nachrichter, Goldſieb— denkt nur an den Nachrichter!“
„Nehmt hundert Stuͤcke, aber nehmt nicht Alles,“ ſtoͤhnte Bernhard.
„Hängen oder Kopf ab!“ fuhr Peter fort— „der Nachrichter, Goldſieb! der Nachrichter!“
„So nehmt denn den Beutel! und moͤge der Fluch von Gehaſi darauf haften!“ rief der Wucherer, indem er den Beutel auf den Boden warf, ploͤtzlich die Klappe des Kaſtens verſchloß, und ſich oben auf den letzteren ſetzte.„Und nun, du Bois,“ fugte der Elende hinzu,„nun ſeyd zufrieden; denn ich gebe keinen Gulden mehr her, ſollte es auch Leib und Seele zu ret⸗ ten gelten. Ihr mögt eher Eure Haͤnde in mein Blut tauchen und mich mit Euern Fuͤßen
zerſtampfen, ehe Ihr wieder Blick und Griff in dieſe Kiſte thut.“ „Gut, gut!“ ſagte du Bois,„fuͤr diesmal


