durch ein eigenthuͤmliches Stöhnen zu erkennen, welches das Klirren der Schluͤſſel begleitete, als er eine der Eiſenkiſten aufſchloß.
„Kommt,“ ſagte du Bois,„laßt mich Euch das peinvolle Amt erſparen, dieſen Gefangenen die Freiheit zu geben. Ich will ſie herausneh⸗ men, und bei dieſem Beutel, dieſem großen le⸗ dernen Beutel anfangen.“
„Nein, nein; den nicht!“ rief der Geizhals; „den nicht, darin ſind Gulden, alle vom rein⸗ ſten Golde, die nicht einen Gran am Gewicht ermangeln. Pier, nehmt funfzig Kronthaler flä⸗ miſch Geld!“
„Funfzig Kronthaler!“ rief du Bois— „das iſt nichts. Was ſind funfzig Kronthaler unter unſerer Bande? Seyd Ihr toll, daß Ihr die anbietet? Gebt Gold her, gutes Gold, jedes Muͤnzſtuͤck vollwichtig gerundet, ſchwer und mit einem Bilde beſtempelt, das den Te ſelbſt beſtechen moͤgte, daß er es anbetet! Ueberdies laßt ſich in Golde leichter als in Silber eine anſehnliche Summe forttragen.“
„Nein, nein! funßzig Kronthaler genuͤgen,


