Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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dem Gilbert Mattheus beſonders verhaßt, und er hat geſchworen, bei der erſten Gelegenheit Rache an Euch zu nehmen. Ihr weigertet ihm tauſend Kronthaler, deren er bedurfte, ehe er zu ſeinem neuen Amte kam, und koͤnnt Ihr jetzt hoffen, ſobald unſere Weißkappen nicht von uns unterſtutzt werden, damit ſie uns wieder unterſtutzen koͤnnt Ihr jetzt hoffen, ſag' ich, dieſen Euern Kopf noch laͤnger zwiſchen den Schultern zu behalten, hoͤchſtwuͤrdiger Bern⸗ hard? Wohlan! nehmt Euch zuſammen! denkt, es ſey, um Euer Leben zu retten; oͤffnet Eure Beutel und ſetzt die Muͤnzen in Freiheit. In der Gruft da unten koͤnnen ſie Euch keinen Troſt gewaͤhren; denn bedenkt, ſo wie Euer al leiniges Entzuͤcken es iſt, ſie zu betrachten, ſo gewiß werden Eure Augen ſich von morgen an im Dunkeln wiſſen, bis der Nachrichter Euch abfertigt.

Mit ſolchen Gruͤnden und Drohungen drang Peter du Bois auf die Seele des Wucherers ein, der endlich, durch die uͤbertriebenen Rede⸗ bilder Peter's dazu vermogt, darein willigte