Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Ei freilich, verſetzte Goldſieb,allewege ſo weit ſich's thun laͤßt, ſo weit meine Kraͤfte und meine Mittel reichen. Ich wuͤrde Euch die⸗ nen, wie ich meinem beßten Freunde irgend die⸗ nen kann, ſchloß der alte Schurke, der jetzt glaubte, du Bois waͤre in beſſere Laune ge⸗ rathen.

Das moͤgt' ich nicht, entgegnete du Bois, denn ich trage kein Verlangen danach, des Ta⸗ geslichtes zu entbehren, wie Deine Silberbeutel und Goldſtangen es muͤſſen. Dein Dienſt muß mit einer Freilaſſung beginnen.

Recht gern, ſagte der Wucherer, der jetzt zu dem Tiſche mit den Pergamenten hinſchau⸗ felte, in der Meynung, du Bois wolle Geld bei ihm aufnehmen;aber Alles in der Ord⸗ nung, und ſo weit ein armer alter Mann, wie ich bin, es ohne Gewiſſensverletzung thun kann.

Gewiſſen! rief Peter lachend.Nein, nein! Dein Gewiſſen ſollſt Du nicht verletzen, indem ich Dich zwinge, Geld ohne Zins zu verleihen. Alles, was ich verlange, iſt ein Ge⸗ ſchenk ein freies, edelmuͤthiges Geſchenk, um