Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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unſre Sache durch etliche Deiner Kronthaler zu foͤrdern.

Wenn der Leſer jemals Gelegenheit gehabt hat, ein Menſchengebild zu ſehen, deſſen ganze Seele, ja auch deſſen Leib ploͤtzlich den heſtigſten Uebergang von Freude zu Jammer, von Hoff⸗ nung zu Verzweiflung erleiden mußte, ſo kann er ſich einen Begriff von dem Blick und dem Weſen des alten Bernhard in dieſem Augenblicke machen; doch ſchwer wuͤrde es halten, eine Be⸗ ſchreibung davon abzugeben, ſo uͤber die Maßen erſtaunt, ſo ganz verdummt ſtand der Geizhals da, als ihm einGeſchenk abgefordert ward; ſo daß er ſchweigend die Kuͤhnheit Peter's an⸗ ſtarrte, indem er beide Haͤnde erhob und wieder erſchlafft ſinken ließ. Endlich gewannen Geiz und Unwille die Oberhand ſelbſt uͤber die Furcht, und Goldſieb fand den Gebrauch ſeiner Zunge wieder, um Fluͤche uͤber Peter's freche Forde⸗ rung Fluͤche herauszuſprudeln, die zu ſcheuß⸗ lich waren, als daß ſie wiederholt werden koͤnnten.

Eine Zeit lang ließ du Bois den Sturm wuͤthen, dann ſprach er hochſt gelaſſen:Bern⸗