Teil eines Werkes 
5. Bd. (1867)
Entstehung
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Nun biſt Du alſo im Klaren mit ihr ſagte Karl, nachdem ihm Ernſt jenes Geſpräch mit Claudine wört⸗ lich das Gedächtniß des Schmerzes iſt ſcharf und männlich gefaßt mitgetheilt,und Klarheit iſt immer gut.

Du nennſt Klarheit, bemerkte Ernſt,was eigent⸗ lich nur ein weiteres Räthſel iſt.

Wohl wahr, mein Freund, aber Du weißt nun doch, daß

Daß alle Hoffnung entſchwunden, ja, das weiß ich.

Wegen Max haſt Du doch zu Hauſe hinterlaſſen?

Bei mir wie bei Schmid; kommt er inzwiſchen, ſo weiß er, wo er uns trifft, und er wird herauseilen, falls er nicht zu müde iſt.

Herr von Bergen hat ſchon etwas Annehmbares gefunden, eine kleine Beſitzung unweit von hier.

Und Baron Stromfeld?

Wird ſich am ſchönen Rhein niederlaſſen. Alles treffliche, herrliche Menſchen!

Und Du, Karl?

Ich bleibe bei Stromfeld hier, ſolange er bleibt, und denke dann einige Zeit in Süddeutſchland zuzu⸗ bringen.

Biſt eigentlich zu beneiden, ſowie Max, um dieſes ſtete Zugvogelleben.