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freundſchaftlichen Verkehr mit Claudine nicht abzubrechen, da ſie ihn ja ſelbſt um ſeine Freundſchaft gebeten.
Und ſo— wenngleich mit ſchwerem Herzen— nahm Ernſt Theil an dem projectirten Vergnügen.
Clandine erwiderte ſeine ruhige, achtungsvolle Be⸗ grüßung in gleicher Weiſe.
Sie trug heute ein ſchwarzes Kleid ohne allen Schmuck und ſah blaſſer als jemals aus, obgleich ſie ſich ruhig und in guter Haltung zeigte.
Herr und Frau Schmid waren ganz zufrieden mit der Art dieſes erſten Wiederſehens von Ernſt und Claudine; die Munterkeit des Töchterchens ließ nichts zu wünſchen übrig, und ſo gelangte man denn in möglichſt guter Stimmung nach Dobberan.
Die Aufnahme von ſeiten der dortigen Geſellfchaft war noch herzlicher als die erſte, und es verflogen Stunden gleich Minuten.
Wieder hielt ſich die Baronin Stromfeld viel zu Claudine, theils aus Sympathie, theils auch der Sprache wegen, da beide junge Damen des Deutſchen nicht ſehr mächtig waren.
Es wurden abermals kleine Ausflüge noch vor dem Diner gemacht, wobei man ſich beliebig gruppirte.
Eine gute Weile hielten ſich Ernſt und Karl aus⸗ ſchließlich an einander.


