Teil eines Werkes 
5. Bd. (1867)
Entstehung
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behandeln als im Geſpräche. Und ſo ſchrieb er denn die zwei Briefe, die er beiden noch am ſelben Tage, nach Entfernung der Geſellſchaft, zuzuſtellen be⸗ ſchloß.

Die Geſellſchaft!

Das war noch eine ſchwierige Aufgabe, bei Tiſche unbefangen zu erſcheinen, in den gewiß heitern Ton einzuſtimmen. Sich durch Unwohlſein entſchuldigen? Es ging nicht an; auch wäre dann Karl gekommen, deſſen ſcharfem Blicke Alles ſofort klar hätte werden können.

Nun, die Mahlzeit ging endlich auch vorüber, und man trennte ſich unter der Zuſage, nöchſten Sonntag ſich in Dobberan wieder zuſammenzufinden.

Herr Schmid und ſeine Frau waren von Ernſt's brieflicher Mittheilung nicht wenig überraſcht, ſie ſchmerzlich, er bis zur Erbitterung gegen Claudine.

Sie befanden ſich allein.

Ich wußte und ſagte es voraus, begann Herr Schmid ſeinem Aerger Luft zu machen,ſie iſt eine Kopfhängerin, eine Schwärmerin, die zur Ehe ſo wenig taugt als ich zum Seiltänzer; träumt wahrſcheinlich von ihrem fernen Verehrer und ſtößt da einen Mann wie meinen Schwager von ſich.

Dies zwar nicht, wagte Frau Schmid einzuwenden,