Teil eines Werkes 
5. Bd. (1867)
Entstehung
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durch dieſes Himmelsgefühl zu leiden ſcheinſt; dieſer Seelenproceß in Dir iſt, mach meinem Gefühle, mehr werth als alle Deine chemiſchen Proceſſe um Dich her; das iſt, ſage ich Dir, Deine Menſchwerdung, denn bis zum Eintritte dieſes göttlichen Moments warſt Du nur ein Buch mit einem weißen Blatte als Anhang zu allen voran befindlichen gedruckten oder beſchrie⸗ benen, und jetzt, jetzt erſt iſt dieſes letzte, das Buch vollendende, würdig abſchließende leere Blatt vom Fin⸗ ger des Ewigen berührt und ausgefüllt; dieſe letzte Buchſeite gibt dem Werke Verſtändniß, Werth, rein menſchlichen Werth, und ich gratulire Dir von ganzem Herzen.

Und ich danke Dir entgegnete Ernſt,daß Du mich nicht belächelſt. Haſt Du, fragte er dann, im Hauſe meines Schwagers die Gouvernante ſeiner Tochter geſehen?

Er ſtellte uns einander vor. Dieſe junge ſchöne Dame alſo

Sie erſcheint Dir als ſchön?

In der That iſt ſie es auch, obgleich ſie äußerſt blaß und ihre Schönheit mehr intereſſant die Fran⸗ zoſen würden ſagen pikant als vom Typus künſt⸗ leriſcher Idealität iſt.

Mein Schwager, ein vortrefflicher, doch durch⸗