Teil eines Werkes 
5. Bd. (1867)
Entstehung
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ling ſein Name iſt Karl von Bergen ſtammt auch aus Deutſchland und hat für ſeine Jugend mehr erlebt als tauſend gereifte Männer zuſammengenom⸗ men, an das Wunderbare Grenzendes, ſoweit es mir durch ihn ſelbſt bekannt geworden. Dieſer nun hat, wie er mir ſelbſt erzählte, auf ſeinem Heimwege nach Europa vor einigen Monaten erſt in Cadix einen nach Südamerika auswandernden Deutſchen kennen gelernt, der ihm zwar nicht ſeinen Namen genannt, deſſen Schilderung aber in Bezug auf Perſon und Charakter mich glauben läßt, daß es unſer unglücklicher Freund Robert ſein dürfte. Uebrigens wirſt Du ja in dieſen Tagen Herrn von Bergen ſelbſt in Dobberan ſprechen und Dich vergewiſſern, ob ich Recht habe oder nicht. Jetzt aber eine Frage an Dich, lieber Ernſt. Noch immer Hageſtolz?

Noch immer! entgegnete der durch dieſe ſo plötzlich abſpringende Frage Ueberraſchte geſenkten Blicks und mit halberſticktem Seufzer.

Aber Du wirſt Dich bei ſo großartigem Geſchäft auf die Länge kaum ohne Hausfrau behelfen können.

Vor der Hand geht es wohl noch.

Und Dein Herz? Iſt es noch immer ſo unzugäng⸗ lich für zartere Regungen wie in Paris?

Wie kommſt Du zu ſolcher Frage, Freund?