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„Ich würde Metternich's Anerbieten, in den öſter⸗ reichiſchen Staatsdienſt zu treten, angenommen haben, wenn er mir jene Conceſſionen hätte machen können, die meinen politiſchen und Rechtsanſchauungen ent⸗ ſprachen; auf dieſe konnte er nicht eingehen, und ſo konnte ich nicht zuſagen; doch ſchied ich von dieſem merkwürdigen Manne mit der Ueberzeugung, daß ſeine Geſchichte ſchwerer zu ſchreiben ſein werde, als man gemeinhin anzunehmen pflegt.“
Am nächſtfolgenden Tage hielt regneriſches Wetter, in Wildbad empfindlicherj als in offener gelegenen Bädern, die Geſellſchaft zwiſchen den vier Wänden.
Karl nahm ſeine Zuflucht zur Feder und gab ſeinen momentanen Anſchauungen leichten flüchtigen Ausdruck in nachſtehenden Aphorismen über:
Das Leben im Bade.
Das Badeleben iſt eine Univerſalgeſchichte des Menſchenherzens in Taſchenformat.
Im Bade erſcheint der Menſch mit allen ſeinen Gebrechen, ganz wie er iſt, und da offener mit den⸗ ſelben als anderswo, da ſeine phyſiſchen Uebelſtände ſo zu ſagen ihm einen Geleitsbrief geben für ſeine moraliſchen.
Wenn die Menſchenkenntniß etwas ſo Schwieriges iſt, daß ſelbſt ein geübter Seelenforſcher mit einem Kinde


