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Dichterleben aus unserer Zeit : Novelle / von Jean Charles
Entstehung
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und Clary fuhren entſetzt auf und blickten nach der Thüre, woher es kam.

Die Mutter ſtand da.

Sie war es, und ſie ſah, mit nachläſſig verſchränk⸗ ten Armen, dämoniſches Lächeln auf den hohnverzerrten Lippen und um die halbgeſchloſſenen Augen, bewegung⸗ los nach ihnen.

Clary ſchlug, wie vom Blitz getroffen, zu Boden und Carl, aufgeſprungen, war, von Schauder und Wuth ergriffen, wie gelähmt.

Das fürchterliche Weib ſchien ſich an ſeiner Beſtür⸗ zung weiden zu wollen und blieb unbeweglich, ein wahres Höllenbild. Wer malte dieſe Gruppe? Noch einmal lachte ſie jetzt auf und ſagte, nach einem Schranke zeigend: Dort iſt eau de Cologne für Ihre ohnmächtige Braut! und ſchlug die Thüre zu.

Mit ihr zugleich entſchwand ſeine Betäubung. Er hob die Ohnmächtige auf und legte ſie auf das Sopha.

Sie erholte ſich alsbald und fragte mit matter Stimme, was geſchehen?

Es iſt vorüber, ſagte er, ein böſer Traum war's, weiter nichts. Daß er aber ſich nicht erneuere, laſſen Sie uns nun ſcheiden. Clary, machen Sie meiner Ueberzeugung wie Ihrem Selbſtgefühle Ehre und han⸗