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Weib! ſchrie er auf, hingeriſſen von Wuth, elende Seelenverkäuferin!
Ohne eine Miene zu verziehen, fuhr ſie fort: See⸗ len verkauft man nicht, denn niemand kauft dergleichen; aber der Kluge nützt den Augenblick und dieſer befiehlt mir, meiner Tochter Glück zu ſichern: Sie können und Sie werden ſie glücklich machen! Clary's Vormund iſt von Allem unterrichtet und er wird Sie beſuchen; mit ihm mögen Sie dann das Nöthige beſprechen. Ach, es klingelt! Clary kommt nach Hauſe und mich ruft eine Viſite fort. Sein Sie fein artig mit dem armen Kinde und laſſen Sie es meine Zärtlichkeit nicht ent⸗ gelten. Adieu, Herr von*!—
Mit dieſen Worten ging ſie hinüber in das Beſuchs⸗ zimmer, um ſich anzukleiden und ließ ihn ſtehen in der fürchterlichſten Aufregung ſeines ganzen Weſens.
Er zitterte an allen Gliedern vor Zorn, als Clary eintrat.
Was iſt geſchehen? fragte ſie erſtaunt.
Nicht viel, entgegnete er, ſich faſſend und ſeinen Hut wieder ablegend; aber genug, um einen Menſchen wahnwitzig zu machen.
Mein Gott! rief ſie aus, ſoll mein Herz denn nicht einen Augenblick ruhig ſein? Sprechen Sie!—


