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Dichterleben aus unserer Zeit : Novelle / von Jean Charles
Entstehung
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d Madame*, durch ſeine ſcharfe Anrede nichts we⸗ niger als außer Faſſung gebracht, entgegnete ihm mit it boshaftem Lächeln:

8 Was wollen Sie mit dem geſunden Menſchenver⸗

ſtande der Welt anfangen? Die Leute ſchließen ganz richtig, wenn ſie annehmen, daß ein junger Mann,

n der den halben Tag ſeiner koſtbaren Zeit einem Mäd⸗ chen widmet, daſſelbe unterrichtet und bildet, ernſte n Abſichten habe. n Wohl habe ich mit Clary ernſte Abſichten, ſagte it er, ſehr ernſte, ſo ernſt als lächerlich dieſe Bemerkung 1 n der Leute. e Eh bien, näſelte ſie, unter ernſter Abſicht verſteht die Welt eine Heirath und ich muß es Ihnen ſchon rund heraus ſagen, daß ich darunter auch nichts an⸗ e deres verſtehe. n, Es iſt gut fiel er ein, daß Sie ſich einmal

ausgeſprochen; heute bin ich das letzte Mal in Ihrem n Hauſe und nun können die Leute ſagen ſo Daß ergänzte ſie mit heimtückiſcher Ruhe r Sie meine Tochter plantirt haben. Madame! das iſt unverſchämt rief er aus, e, nach ſeinem Hute greifend. r Sieh doch, fuhr ſie, ununterbrochen ſtrickend, fort,

es bringt Sie in Wuth, daß man Sie mit meiner Toch⸗